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Interview

„Industrie 4.0 ist kein Mainstream“

Von WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG · 2016

Jürgen Schäfer, Geschäftsleiter Vertrieb bei WAGO, über Chancen, Dimensionen und Farben von Industrie 4.0.

Herr Schäfer, für viele Menschen ist Industrie 4.0 eine Black-box, für einige gar ein rotes Tuch. In welchem Bereich des Farbspektrums lokalisieren Sie das Thema?

Industrie 4.0 hat viele Dimensionen. Dadurch ergibt sich für alle Beteiligten in der Industrie mit Interesse an Industrie 4.0 ein extrem großer Gestaltungsspielraum. Insofern ist dieses Thema für uns sehr vielschichtig und dadurch sehr bunt. Also keine einzelne Farbe, sondern ein bunter Blumenstrauß – und wir versuchen, für uns als Anbieter und als Anwender die richtige Farbkombination aus dem Spektrum zu definieren.

Ein bunter Blumenstrauß voller Chancen und Risiken. Was überwiegt aus Ihrer Sicht?

Ich sehe bei Industrie 4.0 eigentlich fast keine Risiken, sondern nur viele Chancen. Der Grund ist recht simpel: Es gibt schlichtweg keine Alternative, weil sich der technische Fortschritt nun mal nicht aufhalten lässt. Daraus schlussfolgert, dass bei der Bearbeitung der Konzepte und Technologien die Schwerpunkte so gesetzt werden müssen, dass die Chancen überwiegen.

Sind Ihre Kunden ähnlich optimistisch – oder schlägt das Stimmungsbarometer in eine andere Richtung aus?

Jedes Unternehmen überlegt und entscheidet für sich, welche Industrie-4.0-Potentiale es heben kann. Das ist sehr individuell und unter anderem abhängig von der Rolle des Kunden, seiner Wertschöpfung und seinen Produkten und Prozessen. Fest steht, dass Industrie 4.0 kein einfacher Mainstream ist, sondern ein dezidiert differenziert zu betrachtendes Thema.

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