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Porträt

KMU fit für Industrie 4.0 machen

Von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie · 2016

Henning Banthien leitet die Geschäftsstelle der Plattform Industrie 4.0. Die Plattform Industrie 4.0 vereint 250 aktive Akteure aus 108 Organisationen und diversen Branchen und Bereichen, wie Maschinenbau, Elektroindustrie und IT – aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Gewerkschaften.

Industriekonferenz 2016: RObot TORO erkundet Karte der Plattform.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bedeutet die Umstellung auf vernetzte Produktionsprozesse einschneidende Veränderungen. Viele Betriebe haben bisher noch keine systematischen Schritte unternommen, Industrie 4.0 umzusetzen – obwohl hierfür zahlreiche Anwendungen bereitstehen. Oft sind Bedenken zur Datensicherheit und Informationsdefizite Gründe dafür, dass der Mittelstand eine eher abwartende Haltung einnimmt. Auch steht für viele KMU die Frage im Raum: Worin liegen Wettbewerbsvorteil und Nutzen für das eigene Unternehmen? Sie brauchen hier Unterstützung, um Lösungen zu finden und zu bewerten. Sonst könnte der Anschluss an den internationalen Wettbewerb verloren gehen.

Online-Landkarte zeigt Praxisbeispiele

Viele Unternehmen machen bereits vor, wie es geht: Auf einer bundesweiten Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 zeigen über 200 Beispiele, in welchen Betrieben und Produktionsprozessen Industrie 4.0 schon heute zum Alltag gehört. Dort können Unternehmen in Kontakt treten, um Erfahrungen auszutauschen. Die Karte verweist zudem auf Testumgebungen, die Unternehmen die Möglichkeit geben, neue Technologien und Applikationen zu testen – ohne das Risiko eigener Investitionen in Infrastrukturen oder Software.

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
Telefon: +49 030-18 615-6141
E-Mail: info@bmwi.bund.de
Web: www.bmwi.de