Big Data & Cloud Computing

Produktionssteigerung durch Datenanalyse

Von Hartmut Schumacher · 2018

Es sind zwei wichtige Werkzeuge für Unternehmen, die das Konzept der Industrie 4.0 verwirklichen möchten: das Analysieren von Daten, die aus einer Vielzahl von Quellen zusammengeführt werden, und das bedarfsgerechte Nutzen von IT-Ressourcen über Netzwerke. Beides kann die Produktivität steigern und die Kosten senken. Es erfordert aber auch eine vorausschauende Herangehensweise.

Eine Wolke. Symbolbild Cloud Computing

In den intelligenten Fabriken der Industrie 4.0 sammeln sich wesentlich mehr Daten an als in herkömmlichen Anlagen. Das macht neue Techniken erforderlich für das Speichern und für das Verarbeiten dieser Daten. Aber der Aufwand lohnt sich: Durch das Verknüpfen und Analysieren der Daten lassen sich Erkenntnisse erzielen, die es ermöglichen, die Effizienz der Produktion zu verbessern, die Produktqualität zu erhöhen, Ressourcen optimal einzusetzen, Ausfälle von Maschinen präziser vorherzusagen und die Logistik zu
vereinfachen.

Ohne Veränderungen geht’s nicht

Stolpersteine gibt es dabei allerdings etliche. Beispielsweise ist es bei der Umstellung von herkömmlichen Fabrikationsbetrieben auf Industrie-4.0-Anlagen oftmals der Fall, dass Daten in vielen getrennten Systemen vorliegen. Daher ist es erst einmal nötig, dafür zu sorgen, dass diese Daten zentral zur Verfügung stehen – und dass sie möglichst auch eine vereinheitlichte (und damit leichter zu analysierende) Struktur aufweisen.

Um Datenanalysen zu ermöglichen und um die Konsequenzen aus ihren Ergebnissen ziehen zu können, sind oft auch strukturelle oder organisatorische Veränderungen im Unternehmen erforderlich. Eine Kosten-Nutzen-Betrachtung hilft dabei zu entscheiden, welche dieser Änderungen tatsächlich sinnvoll sind.

Und nicht zuletzt: Den meisten Unternehmen fehlen qualifizierte Mitarbeiter, die mit diesen relativ neuartigen Analysemethoden vertraut sind. Die Mehrheit könne daher erheblich von der Einbindung externer Dienstleister profitieren, so der Ratschlag einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Mehr Effizienz dank Cloud Computing

Ebenfalls wichtig für die Industrie 4.0: Cloud Computing – also das bedarfsgerechte Nutzen von IT-Ressourcen über das Internet oder über ein unternehmensinternes Netzwerk. Das betrifft sowohl das Speichern von Daten auf Cloud-Servern als auch das Ausführen von Software, die auf solchen Servern installiert ist.

Cloud Computing macht die betrieblichen Prozesse effizienter und ermöglicht die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle. Sinnvoll kann es beispielsweise sein, für das Verwalten von Big-Data-Informationen auf Cloud-Dienste zurückzugreifen. Vor allem dann, wenn sich das Umrüsten der firmeneigenen IT-Struktur auf Big-Data-Technologien als zu kostspielig erweist. Oder aber wenn ein Unternehmen einen Cloud-Anbieter verwendet, der die anfallenden Daten nicht nur auf seinen Servern speichert, sondern auch Analysefunktionen als Dienst bereitstellt.

Dürfen Mitarbeiter mit privaten tragbaren Geräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks auf Firmendaten zugreifen, dann bringt dies hohe Sicherheitsrisiken mit sich. Stark absenken lassen sich diese Risiken durch den Einsatz von Mobile-Device-Management-Lösungen. Sie kümmern sich unter anderem um die Durchsetzung von Kennwortrichtlinien, legen auf dem Smartphone einen verschlüsselten Speicherbereich für geschäftliche Daten an und ermöglichen verschlüsselte Verbindungen zum Unternehmensnetzwerk.

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